Am Flughafen

Zu Hause, wo ich mich jetzt viel aufhalte, habe ich normalerweise Sicht auf die sich im Landeflug befindlichen Flugzeuge. Ruhig ist es geworden. Sehr ruhig. Im nahen Naturschutzgebiet hallen jetzt die Worte nach, wenn man sich unterhält. Ich habe dies zum Anlass genommen, mit dem Rad zum Flughafen zu fahren, um mir ein Bild der Lage zu verschaffen. Gespenstisch war es.

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Wie die Bundesliga wieder starten könnte

Die Rufe werden lauter. Der Ball muss wieder rollen. Die Saison muss unbedingt zu Ende gespielt werden – am besten bis Ende Juni. Einigen Clubs droht der Existenzialismus. Die Bosse haben es sich mit Rollkragenpulli und Pfeife vor dem heimischen Kamin zu gemütlich gemacht. Schmeißt euren Sartre ins Feuer! Die Wahrheit liegt auf dem Platz. Aber wie?

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Wann, wenn nicht jetzt? -Bedingungsloses Grundeinkommen für alle!

Unsere Gesellschaft steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Ökonomen rechnen mit einer schweren Rezession, Unternehmenspleiten, Arbeitslosen und Privatinsolvenzen. Wie schwer die aktuelle Ausnahmesituation unserer nationalen und der globalen Wirtschaft zu schaffen machen wird, ist noch nicht abzusehen. Auf der anderen Seite entdecken die Schulen gerade digitales Lernen, finden lokale Geschäfte neue Vertriebswege und in der Büroarbeit wird die Erfahrung gemacht, das vieles, womit sonst der Büroalltag gefüllt wird, überflüssig ist. Es wird also viel Kreativität freigesetzt. Diese Chance sollten wir nutzen und alle Bürger dabei unterstützen, unser Zusammenleben neu zu gestalten.

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In Ketten

„Der Mensch ist frei geboren und überall liegt er in Ketten“ (Jean-Jacques Rousseau)

Vor 30 Jahren wurde Deutschland vereinigt. Im Herbst 1989 sind im Osten die Menschen auf die Straße gegangen und haben für ihre Freiheit gekämpft. Gegen ein System, das systematisch die eigenen Bürger ausspioniert. Denn die Deutsche Demokratische Republik war gar keine Demokratie. Es war eine Ein-Parteien-Diktatur, gelenkt durch die Sowjetunion. Aber die Menschen wollten Demokratie. Eine Herrschaft, die vom Volk ausgeht. Am Ende fiel die Mauer. (Auch wenn sie noch heute in so manchen Köpfen stehen mag.)

Und heute? Heute legen sich die Menschen selbst ihre Ketten an. „Ich habe doch nichts zu verbergen“, erwidern sie, wenn man sie darauf anspricht. Und sie bezahlen auch noch dafür, dass sie ausspioniert werden. Es ist sogar noch absurder. Sie kaufen das Gerät, mit dessen Hilfe sie ausspioniert werden, und stellen es sich ins Haus. Und wofür? Für ein wenig Spaß und Bequemlichkeit. Es ist so praktisch, wenn man sowieso schon ein Google-Konto hat, den Kalender zu nutzen und mit privaten Daten zu füttern. Der kann dann auch direkt auf mein Kontakte zugreifen und alles synchronisieren.

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Die Poesie des Lebens

Viel zu selten wagen wir uns heutzutage an die wirklich großen Fragen. Die Fragen an das Leben und den ganzen Rest. Wir sollten uns mehr damit befassen, bevor der Supercomputer Erde gesprengt wird, um einer intergalaktischen Schnellstraße platz zu machen. Aber von welcher Seite soll man das Leben denken? Von der Geburt her? Von der Natalität, von der Hannah Arendt spricht/schreibt? Dass man ins Leben geworfen ist. Oder soll man es vom Tod aus betrachten? Davon ausgehend, dass das Leben endlich ist? Wessen Ansatz auch immer das nochmal war. Weiterlesen „Die Poesie des Lebens“

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Bis ans Ende

Liebe geht zu Ende
Liebe endet nie
Gehen wir ans Meer
Das Leben ist zu schwer
Lass uns leicht sein
Lass uns wie Schmetterlinge sein
Lass uns fliegen
Lass uns in Hängematten liegen
Blumen riechen
In dicken Kissen verkriechen
Ich mag deinen Duft
Ich bin dein Schuft
Und am Ende steigen
wir in die Gruft

2019

Wo waren die Gartenzwerge
Im Sommer
Als ich sie brauchte
Der Vorgarten war leer

Wo waren die Berge
Als ich mit Kummer
Rauchte
Im Sand am Meer

Mein kleiner Scherge
der Pommer
der immer fauchte
half mir nicht mehr

Ein Jahr mit mehr Weh
Niemand ward frommer
Das Klima schnaufte
Freude auf die Zwanziger

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