Sport ad absurdum

Die Fußball-Europameisterschaft steht unmittelbar vor der Tür. Aber irgendwie – ich weiß auch nicht, warum – will sich die Vorfreude noch nicht so richtig einstellen. Dabei, beim ganzen Anti-Nationen-Schreiben, ist es in den kommenden Jahren eins der wenigen Turniere, die ich mit gutem Gewissen überhaupt verfolgen kann.

Was wird danach kommen? Die Olympischen Spiele in Rio. Die Olympischen Spiele sind doch nur noch eine Kapitalismusmaschine mit sportlicher Relevanz. Trotz Warnung und Forderung der WHO, die Spiel zu verlegen, um eine globale Zika-Epidemie zu vermeiden, wird an den Plänen, die Spiele in Rio auszutragen, festgehalten – des Geschäfts wegen. Folgerung: Unguckbar.

Und dann die Fußball-WM in Russland. Dem Antimutterland der Demokratie. Das kann nur noch gesteigert werden durch eine WM in Katar. Oh, mein Wahnsinn, die Realität ist schon wieder zu absurd, um bei Verstand zu bleiben. Wir müssen lernen, mit der Absurdität des Lebens zu leben. Wir müssen akzeptieren, schizophren zu sein. Oder uns den Brot und Spielen der kapitalistischen Diktatur zu beugen.

Apropos, hat schon jemand das Panini-Album voll und braucht seine Doppelten nicht mehr?

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