Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein

Die alte Frage, was es bedeutet, Mensch zu sein. Goethe, der Gottvater der Deutschen Dichtung hat es Dr. Faust aussprechen lassen: „Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein.“ Aber Faust hat es nur ausgesprochen, sagen lassen hat er es das Volk. Faust selbst befindet sich in einer Sinnkrise. Er hat den Glauben an die Wissenschaft verloren. Sogar den Glauben an den Glauben hat er verloren: „allein mir fehlt der Glaube“. Faust macht mit seinem Hiwi Wagner einen Osterspaziergang. Faust preist dabei das frohlockende Leben des einfachen Volkes. Weiterlesen „Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein“

Die Strafe des Smartphones

Kürzlich schrieb Sascha Lobo, der deutsche Internet-Papst, auf SPIEGEL ONLINE über die Dauerüberwachung im Internet (durch die NSA). Er schreibt in seinem tl;dr: „Die Wirkung der Dauerüberwachung ist gleichzeitig subtiler und viel schädlicher, als man im ersten Moment wahrhaben möchte.“ Das Subtile besteht darin, dass man sein eigenes Verhalten der Überwachung anpasst. Sehr schön illustriert an dem Bild von Flughäfen, an denen sich jeder möglichst unauffällig verhält, um nicht die Aufmerksamkeit des Sicherheitspersonals auf sich zu ziehen. Lobos Forderung an die Demokratie ist die Begrenzung der und speziell dieser Macht. Aber was geschieht mit uns tatsächlich, wenn wir ständig überwacht werden – vor allem im Internet? Welche Mechanismen sind hier wirksam? Weiterlesen „Die Strafe des Smartphones“

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