Googeln

Um es direkt klar zu stellen: Ich schreibe diesen Beitrag sowieso nur, um bei Google leichter gefunden zu werden (deswegen auch zusätzlich der Link), was nicht funktionieren wird, weil Google so leicht nicht zu manipulieren ist. Aber schaden kann es nicht, Google möglichst häufig in einem Beitrag zu schreiben. Selbst der Duden verfolgt diese Strategie, wie hiermit gezeigt ist. Weiterlesen „Googeln“

Das Rauschen im falschen Leben

Für alle, denen ein Leben in einer Kontrollgesellschaft nicht egal ist: Welche Strategie gibt es? Gibt es überhaupt ein Leben in der Kontrollgesellschaft, ohne gleich gewaltsam zu revolutionieren? Nach Adorno, einem der bedeutendsten deutschen Philosophen des letzten Jahrhunderts ist es nicht möglich. Sein berühmtestes Zitat: „Es gibt kein richtiges Leben im falschen.“ Dieses stammt aus seiner Minima Moralia, der kleinen Moral, Aphorismus 18, überschrieben mit Asyl für Obdachlose. Es geht ums Privatleben, dass sich an seinem Schauplatz, der Wohnstätte zeige. Aber warum nur schreibt Adorno: „jede Spur der Geborgenheit [ist] mit der muffigen Interessengemeinschaft der Familie bezahlt.“ Seit wann ist die Familie eine Interessengemeinschaft? Die Familie ist m.E. die letzte wahre Gemeinschaft. Hat dies mit Adornos eigenem Schicksal zu tun? Ist es das, was er im Exil (Flucht vor den Nazis nach Amerika) erfahren hat? Darum auch der Titel. Oder kann die Familie gar nichts anderes mehr sein als eine Interessengemeinschaft, bedingt durch „die immanente Entwicklung der Technik über die Häuser“. Die Häuser als Regenerationsort humanuider Ressourcen der kapitalistischen Maschine. In welcher Form diese kapitalistische Maschine sich auch ausprägen mag. „Die Möglichkeit des Wohnens wird vernichtet von der der sozialistischen Gesellschaft, die, als versäumte, der bürgerlichen zum schleichenden Unheil gerät.“ Jeder humanuiden Ressource seine Parzelle, in der sie selbst im Privaten noch kontrolliert wird. Weiterlesen „Das Rauschen im falschen Leben“

Die Strafe des Smartphones

Kürzlich schrieb Sascha Lobo, der deutsche Internet-Papst, auf SPIEGEL ONLINE über die Dauerüberwachung im Internet (durch die NSA). Er schreibt in seinem tl;dr: „Die Wirkung der Dauerüberwachung ist gleichzeitig subtiler und viel schädlicher, als man im ersten Moment wahrhaben möchte.“ Das Subtile besteht darin, dass man sein eigenes Verhalten der Überwachung anpasst. Sehr schön illustriert an dem Bild von Flughäfen, an denen sich jeder möglichst unauffällig verhält, um nicht die Aufmerksamkeit des Sicherheitspersonals auf sich zu ziehen. Lobos Forderung an die Demokratie ist die Begrenzung der und speziell dieser Macht. Aber was geschieht mit uns tatsächlich, wenn wir ständig überwacht werden – vor allem im Internet? Welche Mechanismen sind hier wirksam? Weiterlesen „Die Strafe des Smartphones“

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